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Vorwort

Ach, was war das doch für eine schöne Zeit, damals.

Meistens begleitete uns, den überaus gesangfreudigen Familienclan, Bruder Willi mit seiner Gitarre, wenn man anlässlich von Geburtstagen oder sonstiger familiärer Ereignisse, wie laufenden Kindtaufen, Lohntagen, Weihnachten usw. zusammengekommen war und in feucht fröhlicher Runde ein Lied anstimmte.

Zur späteren Stunde gesellten sich dann immer zusätzliche Musiker mit originellen Instrumenten hinzu, wie Mutters Waschbrett, ein in Pergamentpapier eingewickelter Kamm, oder weniger geübte, untermalten, taktvoll auf den Oberschenkel schlagend, mit einer leeren Flasche in der zwei kleine Löffel steckten das fabrizierte Liedgut!

Selbst Trommel und Paukenschläge wurden nach Bedarf, mittels eines umgedrehten Stuhls, kunstvoll und mit stetiger Begeisterung des Ausführenden eingearbeitet.

Leider wurden die Zusammenkünfte mit den Jahren, sowie dem Generationswechsel, immer seltener und man bevorzugte „Fertige Musik“ aus so genannten Playern mit englisch lautenden Titeln, auch wenn man sie nicht verstand.



Das Resultat!

Sollte heute, anlässlich einer Feier, ein Sangesfreudiger mit folgendem Anliegen, „Sing mir das Lied noch einmal“ auffällig werden, ist keiner mehr in der Lage, textlich wiederzugeben, was unseren Vorgängern das Herz so erfreute!

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